Heidelberg und Ricoh starten globale strategische Kooperation
Datum : 2011-03-17
Die Ricoh Company Ltd. (Ricoh) und die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) k?ndigen heute eine globale strategische Kooperation an. In einem ersten Schritt haben sich beide Unternehmen auf den Abschluss eines globalen Vertriebsabkommens f?r Ricohs digitale Produktionsdrucksysteme geeinigt. Demnach vertreibt Heidelberg den „Ricoh ProTM C901 Graphic Arts Edition“ sowie den neu entwickelten PxPTM-Toner. Der Vertrieb zuk?nftiger digitaler Produktionsdrucksysteme von Ricoh durch Heidelberg ist ebenfalls vorgesehen. Die weltweite strategische Zusammenarbeit, die auch das Service- und Supportangebot von Ricoh umfasst, startet ab April 2011. Als erste M?rkte werden Gro?britannien und Deutschland den Vertrieb der Ricoh-Produkte aufnehmen. Weitere L?nder folgen schrittweise. Bis zur drupa 2012 soll die Vertriebspartnerschaft weltweit ausgebaut werden.
Die erste gemeinsame Pressekonferenz von Ricoh und Heidelberg wird am 6. April 2011 in der Zeit von 12:00 – 14:00 Uhr im Vorfeld der digi:media in D?sseldorf stattfinden.
Apple und Rupert Murdoch pr?sentieren iPad-Zeitung The Daily
Datum : 2011-02-07
Medienmogul Rupert will mit einer Zeitung f?r das iPad von Apple die Medienlandschaft aufrollen. Der Chef der News Corp. stellte "The Daily" vor, ein eigens f?r den Tablet-Computer produziertes Blatt. Der 79-J?hrige hofft, mit dem digitalen Format verloren gegangene Leser zur?ckgewinnen und die Papierzeitung letztlich ?berfl?ssig machen."Neue Zeiten brauchen neuen Journalismus", sagte , der sein Medienimperium als Zeitungsverleger und Eigent?mer von TV-Stationen geschmiedet hat.Es gebe heute viele gebildete Menschen, die keine Papierzeitung mehr lesen w?rden, sagte . "Aber sie konsumieren Medien." Diese Zielgruppe will er erreichen. Dabei helfen soll ein Kampfpreis von 99 US-Cent pro Woche oder 39,99 Dollar im Jahr. "
Kodak veranstaltete Diskussionsrunde zur Zukunft der Publikation von B?chern
Datum : 2011-01-28
W?hrend der Buchmarkt in den kommenden drei Jahren mehr oder weniger stagnieren wird, bieten digitale Technologien neue M?glichkeiten und bessere Prozesse zur Erstellung, Produktion und Lieferung von Inhalten.Dies war eine der vielen Ansichten, die von den Teilnehmern einer ausgedehnten Roundtable-Diskussion zur Zukunft der Buch-Publikation best?tigt wurden. Bei der Roundtable-Veranstaltung, die in der New York Public Library auf Einladung von Kodak stattfand, kamen f?hrende Pers?nlichkeiten aus dem Buchverlagswesen, aus Buchherstellung, -vertrieb und -einzelhandel sowie eine Buchautorin zusammen.
Von den verschiedenen Teilnehmern wurden unter anderem folgende Themen, Trends und Ansichten er?rtert:
Das ver?nderliche Erl?smodell f?r E-Books, da Verlage bei diesen Publikationen verschiedene neue Kosten, beispielsweise f?r Lizenzierung und Datenschutz, ber?cksichtigen m?ssen.
Der Hochgeschwindigkeits-Inkjet-Druck wird erhebliche Auswirkungen auf die Buchfertigung haben – laut einem Diskussionsteilnehmer ist das Verfahren „die bedeutendste Entwicklung f?r das Verlagswesen in den letzten 50 Jahren".
Der Inkjet-Druck wird die Produktion von mehr und kleineren Auflagen erlauben, wobei die Kosten f?r Lagerhaltung, Makulatur und Entsorgung/Makulierung unverk?uflicher Exemplare sinken. Au?erdem ergeben sich damit neue M?glichkeiten f?r den Druck von B?chern f?r Nischenm?rkte, die ansonsten nicht produziert werden k?nnten.
E-Books erm?glichen neue Werbe- und Verkaufsf?rderungsma?nahmen, die auf die individuellen Interessen einzelner Personen zugeschnitten sind, beispielsweise das Zusammenfassen ?hnlicher E-Books in einem Download oder die Erg?nzung eines E-Book-Kaufs mit einer Leseprobe aus einem Werk eines anderen Autoren.
Die Print-on-Demand-Produktion von B?chern minimiert Verluste aufgrund von Remittenden, sie sich bei vielen Titeln auf durchschnittlich 15 % der Auflage belaufen.
Obwohl sie Zugang zu Computern und anderen elektronischen Ger?ten haben, bevorzugen Kinder ?blicherweise das gedruckte Buch.
Alle Akteure im Verlags- und Publikationsmarkt m?ssen beweglich bleiben und st?ndig zur Anpassung ihres Gesch?ftsmodells bereit sein.
Verlage werden weiterhin f?r Mehrwert sorgen und eine wichtige Rolle dabei spielen, wie B?cher auf den Markt gebracht werden.
Mehr info: www.kodak.com
Datum : 2011-01-15
Apple will in Zukunft alle Zeitungs- oder Zeitschriften-Anwendungen zur?ckweisen, welche keine In-App-Abonnements erlauben, wie es bei „The Daily“ der Fall ist. Man m?chte schlie?lich die 30 Prozent Umsatzbeteiligung mitkassieren.Der 31. M?rz gilt als Stichtag. Von diesem Tag an, sollen In-App-Abos f?r Zeitungs- und Zeitschriften-Apps zur Pflicht werden. Apple gibt sich aber gro?z?gig: Entwickler werden nicht dazu verpflichtet, ihre App ausschlie?lich ?ber den App Store zu vertreiben. Sie d?rfen ihre Abos zus?tzlich auch mit der, von Apple zur Verf?gung gestellten, In-App-Option ?ber die eigene Homepage verkaufen.Es ist fraglich, ob es in Zukunft bei der 70/30-Verteilung bleibt und wie Apple mit bereits vorhandenen Apps umgeht. Der Sony Reader wurde bereits aus ?hnlichen Gr?nden aus dem Store entfernt. Folgt Amazons Kindle-App. als n?chstes? Wir werden es sicherlich bald erfahren, welchen Weg Apple einschl?gt.